Die SWARCO Raiders Tirol sind auf der Siegerstraße zurück! In einem spannenden und über lange Strecken sehr ausgeglichenen Spiel setzten sich die Tiroler schließlich mit 79:72 gegen die Dornbirn Lions durch und feierten damit den vierten Saisonsieg.

Es war ein Arbeitssieg, den die 275 Zuseher im Landessportcenter Innsbruck zu sehen bekamen. Die Vorarlberger Gäste zeigten sich von Beginn an motiviert und mit einem klaren Spielplan ausgestattet, was sich auch am Scoreboard bemerkbar machte: Die SWARCO Raiders Tirol mussten das erste Viertel mit 19:26 an die Lions abgeben. Abschnitt zwei verlief aus Sicht der Hausherren besser und man konnte sich das Viertel mit 22:21 holen. Dennoch lag das Team von Amir Medinov zur Pause zurück.

Nach der Pause fanden die Tiroler immer besser in das Spiel und sie konnten sich das dritte Viertel mit 20:14 holen. Im letzten Abschnitt des Abends machte sich bei den Gästen die Müdigkeit bemerkbar, während die Raiders die Nerven behielten und sich schlussendlich den Sieg holten. Die Partie war ingesamt von vielen Turnover geprägt mit dem besseren Ende für die SWARCO Raiders.

Rückkehrer Thomas Pirchner legte ein starkes Double-Double mit 21 Punkten und satten 18 Rebounds auf und hatte dementsprechend großen Anteil am Erfolg seiner Mannschaft.

Stimmen zum Spiel:

Kostas Papavasileiou: „Ich möchte den Raiders gratulieren, ich denke sie haben den tiefsten Kader der Liga und einen guten Coach. Ich muss meinen Spielern Respekt zollen, es ist die fünfte Woche in Folge, wo wir nicht zusammen trainieren konnten – auf Grund von vielen Verletzungen. Es war ein gutes Spiel, leider konnten wir es nicht erfolgreich zu Ende spielen. Wir müssen jetzt gut trainieren und Ergebnisse einfahren, damit wir einen Run auf die Playoffs starten können.“

Luis Erath: „Gratuliere, sie haben sehr gut gespielt. Wir haben versucht das gesamte Spiel vor allem in der Defensive unsere Leistung zu zeigen. Leider hat es nicht gereicht. Mit dem Endscore sind wir natürlich nicht zufrieden, hoffentlich klappt es dann in den nächsten Spielen besser.“

Amir Medinov: „Mit dem Sieg bin ich zufrieden, es sind zwei wichtige Punkte nach den zwei Niederlagen. Mit dem Kampfgeist auch, auch wenn einige Fouls vermeidbar waren. Die vielen Turnover waren ein bisschen grausig – vor allem in der Anzahl. Da müssen wir dringend arbeiten. Aber Sieg ist Sieg – das passt.“

Thomas Pirchner: „Man hat gesehen, dass wir im ersten Viertel Probleme gehabt haben. Wir sind dann besser reingekommen, sie sind müde geworden. Der Sieg zählt heute, es ist ein Teamsport, da zählen individuelle Stats nicht besonders. Wir gehen als Team weiter!“